Rotierende Lesestunde

Lesen kann man trainieren - in allen Unterrichtsfächern.

Lesen ist für unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur im Deutschunterricht wichtig. Gelesen wird in allen Fächern, ob es sich nun um Textaufgaben in Mathematik, Bauanleitungen im Werkunterricht, Bibelstellen in Religion oder Sachtexte in Biologie handelt. Für alle gilt: Wer gut lesen kann, versteht die Aufgaben schneller, lernt leichter und fühlt sich im Schulalltag sicherer.

Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, unsere Schülerinnen und Schüler im Lesen zu "trainieren". Einmal pro Woche liest die gesamte Schule zusätzlich eine Stunde. Dafür wenden wir eine international sehr erfolgreiche Methode an, die sogenannte rotierende Lesestunde.

Wie der Name schon sagt, hat die rotierende Lesestunde keinen fixen Platz im Stundenplan. Sie wandert ("rotiert") pro Woche immer eine Unterrichtseinheit weiter. Wird sie zum Beispiel an einem Montag in der ersten Stunde gestartet, findet sie in der folgenden Woche in der zweiten Stunde statt. In der dritten Woche lesen die Schülerinnen und Schüler erst in der dritten Unterrichtseinheit und so weiter und so fort. Auf diese Weise ereignet sich die Lesestunde einmal in Mathematik, das nächste Mal in Geschichte und dann wiederum in Deutsch oder Physik. 

Ziel ist es, das Lesen in jedem Unterrichtsgegenstand zu fördern und die Lesekompetenz unserer Schülerinnen und Schülern fächerübergreifend zu erhöhen. Mindestens genauso wichtig ist es aber auch, dass unsere Schülerinnen und Schüler ohne Stress in Geschichten eintauchen, Fachtexte in Ruhe verstehen und Freude am Lesen finden können.
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