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Schulausflug nach Südamerika

Wie kommt man ohne Flugzeug und ohne Schiff nach Südamerika? Ganz einfach: Mit Helmut Pichler. Der bekannte Weltenbummler und Abenteurer entführte unsere Schule am 27. April mit einem faszinierenden Vortrag zum Amazonas und in die Anden. 

Wie immer hatte Helmut Pichler in seinem " Reisegepäck" nicht nur beeindruckende Fotos mit, sondern auch jede Menge abenteuerlicher und haarsträubender Geschichten. Gestartet wurde die Reise in der brasilianischen Millionenstadt Manaus, die mitten im Dschungel liegt. Die Fotos der Tier- und Pflanzenwelt begeisterte alle in der Carl-Zeller-Halle. Gänsehaut erzeugten hingegen Helmut Pichlers kulinarischen Berichte. Seine Freude über den Genuss fetter Maden konnten nicht alle Schülerinnen und Schüler teilen. 

Die Reise führte auch nach Kolumbien sowie nach Peru, wo uns Herr Pichler zum höchstgelegenen Regierungssitz der Welt in La Paz mitnahm, aber auch zum sagenumwobenen Titicacasee, der als die Wiege der Inka gilt.

Tief in die Erde gings auch. Helmut Pichler zeigte uns die Silberminen von Potosi. Das Bergwerk ist berüchtigt für die harten Arbeitsbedingungen. Davon konnte sich Herr Pichler selbst überzeugen, als er gemeinsam mit Bergarbeitern in den Stollen stieg. Die Arbeit im Berg ist gefährlich. Zum Teil lebensgefährlich. So unterstützt Helmut Pichler die Witwe eines kürzlich verstorbenen Bergmanns mit Geldern aus seinen Vorträgen. 

Bolivien kannte Herr Pichler bereits von früheren Reisen. In den Jahren 1984 und 1988 fuhr er noch mit den Skiern über den Chacaltaya-Gletscher. Das wäre jetzt gar nicht mehr möglich. Aufgrund der Klimaerwärmung existiert der Gletscher nicht mehr. 

Am Ende des Vortrages war klar, dass das kein gewöhnlicher Schultag war, sondern ein echtes Abenteuer. Der Reisebericht wird vielen Schülerinnen und Schülern wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

 

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